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as-if berlin-wien wurde 2003 von Paul Grundei, Stephanie Kaindl und Christian Teckert gegründet. Wir arbeiten als interdisziplinäres Team an den Schnittstellen von Architektur, Städtebau, Urbanismus, Raumtheorie und künstlerischer Intervention.
Wir versuchen mit unseren Projekten eingeübte Sichtweisen auf räumliche und architektonische Standards aufzugreifen, zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
VIELFÄLTIGKEIT
Unsere Projekte reichen von Architekturprojekten über temporäre Räume bis zu theoretischen Arbeiten, von Ausstellungsgestaltungen bis zu Städtebauprojekten.
UNSERE TÄTIGKEITSBEREICHE
Die Tätigkeitsfelder von as-if lassen sich in 3 übergeordnete Bereiche einteilen:
- Architektenleistungen
- Künstlerische Interventionen, Ausstellungsgestaltungen und Szenographie
- Studien und Texte zu raumtheoretischen Fragen
UNSERE ARCHITEKTENLEISTUNGEN
- Gutachterliche Verfahren und Studien, Beratung, Projektvorbereitung, Konzeptentwicklung, städtebauliche Planung, Gestaltung des öffentlichen Raums
- Hochbauplanung für alle Leistungsphasen (vom Vorentwurf bis zur Bauleitung)
- Temporäre Architektur bzw. Zwischennutzungen
- Ausstellungskonzeption und –gestaltung,
- Visualisierung und 3D-Modeling
- Visuelle Kommunikation.
UNSERE ARCHITEKTONISCHEN TÄTIGKEITSBEREICHE IN DEN LETZTEN JAHREN
- Städtebauliche Planungen
- Öffentliche Kultur- und Bildungseinrichtungen
(Ausstellungsgebäude, Museen, Informationsgebäude, Veranstaltungsgebäude, Hochschul- und Schulbauten)
- Freizeiteinrichtungen (Bäder)
- Verwaltungs- und Industriebau
- Gemeinschaftliches Wohnen bzw. Gesundheitseinrichtungen (Alten- und Pflegeheime)
- Verdichtetes, städtisches Wohnen im Spannungsfeld zwischen Privatheit, Gemeinschaft und Öffentlichkeit
- Temporäre Architekturen
- Ausstellungsgestaltungen
GANZHEITLICHE PLANUNGSLEISTUNG
Wir bearbeiten gerne alle Teilleistungen des Entwurfs-, Planungs-, Überwachungs- und Steuerungsprozess als ganzheitliche Planungsleistung.
Wir beziehen die Aufgaben der Wirtschaftlichkeitsprüfung, der Qualitätskontrolle, der Kosten- und Terminplanung gerne von Anbeginn in unsere Arbeit ein, wie auch die Bauvorbereitung und die Überwachung der Realisierung, als integrative Bestandteile einer qualitätsvollen Architektur.
NETZWERK
Wir sind ein in vielfältigen Projekten eingespieltes Team. Wir kooperieren mit verschiedenen Partnerbüros. Für alle Spezialfragen können wir schnell auf die bewährte Zusammenarbeit mit einem großen Stab an Fachplanern und Produktspezialisten zurückgreifen.
Die Mitglieder von as-if operieren darüber hinaus auch in anderen Kooperationen und Arbeitszusammenhängen.
UNSERE ARCHITEKTONISCHEN SCHWERPUNKTTHEMEN
Fragestellungen zur kulturellen und sozialen Wahrnehmung und Gestaltung von Räumen, zur Entwicklung von zeitgemäßen Gebäudestrukturen im Kontext der jeweiligen typologischen bzw. lokalen Fragestellungen und zum gezielten Einsatz von aufgabenspezifisch angemessen gewählten Konstruktionen, Technologien und Materialien sind bestimmend für unser Arbeiten in Praxis, Lehre und Forschung.
„Angemessenheit“ ist für uns dabei wesentlich,
- im umfassenden Sinn einer sozialen, kulturellen, technologischen, ökonomischen und ökologischen Angemessenheit
- im „An-Messen“, im genauen Analysieren der Ausgangsbedingungen, und im Definieren von optimalen baulichen Antworten.
- in der Anwendung aufgabenspezifisch angemessen gewählter Konstruktionen, Technologien und Materialien.
Der verhandelbare Raum
Ein wesentlicher Schwerpunkt ist dabei die Sichtbarmachung eines „verhandelbaren, interaktiven Raumbegriffs“. Der „verhandelbare Raum“ ist kein abstrakt für sich existierender Raum, er benötigt Akteure um zu entstehen und zu sein, macht die Anwesenden zu Mitwirkenden, er ist an Prozessen orientiert, wird durch Gleichzeitigkeiten bestimmt. Er entwickelt sich als Diskurs, als Spielfläche, er entsteht durch das Beziehungsfeld zwischen Subjekten, sozialen Gütern und Objekten, politischen und kulturellen Kontexten, ökonomischen Bedingungen. In diesem Raum können sich Bedeutungen verschieben. Die Rolle, die dem Raum jeweils zugedacht wird, wird performativ verhandelt.
Mehrdeutigkeit, Mehrschichtigkeit
Ein weiteres, grundlegendes Thema ist die Entwicklung von mehrdeutigen Räumen, denn erst Mehrdeutigkeit, Ambivalenz, macht Außen- wie Innenräume nachhaltig verwendbar. Wir versuchen räumliche Themen nicht bloß einander gegenüberzustellen, sondern räumliche Grenzen zu definieren, gleichzeitig Bezüge, Schnittstellen herzustellen und diese sowohl inhaltlich als auch ganz praktisch produktiv zu machen. Dabei ist einerseits programmatische Unterdeterminierung immer wieder wichtig, in weniger stark definierten Räumen können sich unterschiedliche Nutzungen leichter entfalten, andererseits spielt räumliche Veränderbarkeit in vielen Projekten eine wesentliche Rolle. Wir suchen immer wieder nach adäquater Raumgestaltung für verschiedene Nutzungsmöglichkeiten und Bespielungsvarianten. Langfristig können sich diese Räume nicht nur geänderten Anforderungen anpassen, sie fördern auch einen kreativen Umgang der Benutzer mit Architektur.
Anregung und Aneignung
Die Entwicklung von mehrdeutigen, veränderbaren Räumen führt uns nicht zu neutralen Räumen, wir versuchen vielmehr programmatisch wenig definierte Räume zu entwickeln, die dennoch spezifische Raumqualitäten haben, damit bestimmte Nutzungsarten anregen und Potentiale für deren Aneignung durch die Benutzer aufweisen.
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